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Mittelerde: Mordors Schatten

Nicht nur in der Realität werden unzählige Fotos produziert. Auch in der Welt der Computer- und Videospiele kommt die Kamera zum Einsatz, um die Handlung voranzutreiben. Im neuen Tomb Raider oder der Uncharted-Serie ist dies der Fall: Das durch den Fokus einer Videokamera gezeigte Bild wird entweder als Stilmittel oder aber für Rückblenden genutzt, in denen Ereignisse erzählt werden, die vor der Haupthandlung des Spiels liegen. Darüber hinaus kann aber auch der Spieler selbst zur virtuellen Kamera greifen. Der Foto-Modus scheint gerade in letzter Zeit wieder enorm an Popularität zu gewinnen. Bereits in der überarbeiteten Version des Endzeit-Spektakels „The Last of Us“ für die PlayStation 4 konnte der Spieler von den apokalyptischen Umgebungen Fotos machen und mit anderen teilen. Ein spannendes Experiment haben hieraus die Macher der „New York Times“ gemacht. Sie drückten dem Kriegsfotografen Ashley Gilbertson einen Controller in die Hand, ließen ihn durch die Levels streifen und transportierten damit die Mechanismen des Fotojournalismus in die Welt der Videospiele.

Auch in dem kürzlich veröffentlichten Action-Spiel Mittelerde: Mordors Schatten können nun die besten Momente aus der Tolkien-Welt eingefangen werden. Der kostenlose Foto-Modus ist Teil des neuesten Online-Updates und ab sofort für PlayStation 4 und Xbox One verfügbar. Der Titel wird zudem am 20. November für PlayStation 3 und Xbox 360 in die Läden kommen. Auch in älteren Titeln, wie dem hochgelobten Action-Adventure Beyond Good & Evil (2003), nutzt die Heldin Jade die Kamera nicht nur, um eine galaktische Verschwörung aufzudecken, sondern auch, um die Flora und Fauna des Planeten „Hillys“ aufzunehmen.

Mittelerde: Mordors Schatten

Auf diese Weise lässt sich auch das eine oder andere „Easter Egg“ aufspüren, das Ubisoft in dem Titel versteckt hat. Auch der Story-Shooter Far Cry 3 (2012) macht das Objektiv zu einem nützlichen Instrument. Bevor der Spieler die Verstecke der Bösewichte aushebt, wird das Terrain mit dem Sucher der Kamera abgetastet und die potentiellen Feinde markiert. Er ist also nicht nur ein Gimmick, sondern dient als taktisches Werkzeug.

 

Metro Redux

Bevor die echten Kracher auf den Markt kommen, werden die bereits erhältlichen Action-Hits für die neuen Konsolen noch einmal kräftig aufgehübscht. So geschehen mit Tomb Raider und The Last of Us. Die in Superlativen schwelgenden Marketingverantwortlichen der Publisher pappen dann auch gleich ein „Ultimate“ oder „Remastered“ auf die Packung, um den Mehrwert der vermeintlichen Neuveröffentlichung in den Vordergrund zu heben. Auch die starken Story-Shooter Metro 2033 und Metro: Last Light werden für Xbox One, Playstation 4 und PC überarbeitet und erscheinen im Sommer erneut. Metro Redux enthält verbesserte Versionen beider Titel, wobei der Performance-Sprung natürlich beim ersten Teil stärker ins Gewicht fällt. Mit einer aufpolierten Next-Gen-Grafik, flüssigem Konsolen-Gameplay mit 60 FPS sowie verbesserten Inhalten und Features versprechen Deep Silver und 4Games mehr als nur ein einfaches HD-Upgrade.

Metro 2033 wurde mächtig aufgebohrt

Metro 2033 wurde für die Redux-Edition komplett überarbeitet und mit der aktuellen Version der 4A-Engine aufgebaut. Neben neuen Funktionen sind aber auch bekannte Features aus Last Light wie das Abwischen der Maske, Waffen-Anpassungen und das leise Ausschalten von Gegnern mit dabei. Die Grafik von Metro: Last Light Redux wurde ebenfalls verfeinert. Es gibt Gameplay-Verbesserungen für beide Titel wie neue Nahkampf-Animationen. Die Features zum Ansehen der Uhr und des Inventars wurden beibehalten. Außerdem sind nach Angaben des Herstellers alle bisher veröffentlichten Season Pass-Erweiterungsinhalte enthalten, die weitere zehn Stunden Einzelspieler-Gameplay bieten. Mit Metro Redux haben Spieler jetzt die Möglichkeit, beide Metro-Titel im „Survival“-Stil anzugehen. Hier steht ein nervenaufreibender Überlebenskampf mit begrenzten Mitteln, tödlicher KI und längerer Nachladezeit im Vordergrund.

Metro Redux

Spieler, die eher das actionorientierte Gameplay von Metro: Last Light bevorzugen, versuchen sich am „Spartaner“-Modus und schicken Artyom mit mehreren mächtigen Kampffähigkeiten und wesentlich mehr Ressourcen in den Kampf. Außerdem wird es in beiden Spielen wieder den „Ranger-Modus“ geben, der ein noch anspruchsvolleres Spielerlebnis ermöglicht, da das gesamte HUD fehlt und Hardcore-Regeln angewendet werden.