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Professor Layton vs. Ace Attorney

Der bisher letzte Teil der Ace Attorney-Reihe erschien im Oktober 2013 europaweit nur in Englisch und als Download-Titel im Nintendo eShop. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Inszenierung der Gerichtsprozesse des smarten Anwalts Phoenix Wright schon sehr japanisch daher kommen. Der Schlagabtausch zwischen Richter, Staatsanwalt und Verteidigung erinnert in seiner Hektik an die Aufgeregtheit eines Duracell-Hasen. Unentwegt schmettern die Protagonisten „Einspruch, Euer Ehren!“ und wenn mal einer der handelnden Personen in die Defensive gerät, fließen die Schweißperlen in einer völlig überzeichneten Ästhetik an der Stirn herab. In der neuesten Veröffentlichung von Capcom und Level 5 – Professor Layton vs. Ace Attorney –  kommt es nun zum Aufeinandertreffen zwischen Professor Layton und Staranwalt Phoenix Wright. Das Spiel beginnt mit einer rasant inszenierten Eröffnungssequenz, an deren Ende ein demoliertes Auto in einem Baum hängt.

Die Story: Unabhängig voneinander stoßen Professor Layton und Phoenix Wright – mit ihren jeweiligen Assistenten Luke Triton und Maya Fey – in London auf die geheimnisvolle Sophie de Narrateur. Sie wird angeblich von einer finsteren Macht verfolgt. Bei dem Versuch, ihr zu helfen, entdecken sie ein magisches Buch, das sie unversehens in das mittelalterliche Labyrinthia versetzt. Diese Stadt wird von einer schattenhaften Figur, dem Schöpfer, kontrolliert: Er kennt die Zukunft und kann jede Geschichte und jede Prophezeiung, die er niederschreibt, wahr werden lassen.

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Die Handlung folgt dabei einer Episodenstruktur. So endet der erste Prolog damit, dass Professor Layton und Assistent Luke auf der Tower Bridge in das magische Buch hineingesogen werden. Zuvor haben sie Sophie vor dem Zugriff der finsteren Mächte bewahrt und auf einen Themsefrachter geschmuggelt. Dort gerät sie jedoch in eine Auseinandersetzung, die wiederum in eine Gerichtsverhandlung mündet. Nur gut, dass Phoenix Wright gerade wegen eines Austauschprogramms der internationalen Anwaltskammer in der Stadt weilt. Gemeinsam müssen sie zunächst das Misstrauen zerstreuen, das die Bewohner von Labyrinthia gegen alle Fremden hegen. Dann aber macht sich das Team an die gemeinsame Aufgabe, allerhand merkwürdige Ereignisse in der Stadt aufzuklären – und Sophie zu retten, die als Hexe verurteilt werden soll.

 

Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant

Nintendo hat in den vergangenen 25 Jahren mit Mario, Metroid und Zelda äußerst populäre und vor allem langlebige Serienhelden hervorgebracht. Auf jeder neuen Plattform kamen die Figuren zum Einsatz und sorgten mit immer ausgefeilteren Abenteuern für eine wachsende Fanbasis. Auch der rätselknackende Archäologe und Hochschullehrer Hershel Layton ist seit einiger Zeit auf den mobilen Konsolen sehr erfolgreich unterwegs und hat das Rätsel-Genre praktisch im Alleingang populär gemacht. Mit „Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant“ kommt nun die zweite Trilogie zu einem Abschluss.

Mit dem Vorgänger-Spiel „Professor Layton und die Maske der Wunder“ hatte Nintendo erstmals den Sprung in die dritte Dimension gewagt. Zuvor waren alle Teile auf dem DS erschienen. Der Professor-Layton-Serie ist es zu verdanken, dass Rätselspiele nicht mehr für sich allein stehen, sondern mit einer märchenhaften Story im Anime-Stil verknüpft sind; zudem eignet sich das Spiel ob seiner Rätsel-Häppchen perfekt für eine Runde zwischendurch. Dank dieser Formel sind alle bisher veröffentlichten Teile nach dem bekannten und erfolgreichen Muster gestrickt: eine abenteuerliche Reise, zahllose Rätsel und Geheimnisse, dunkle Mächte und eine wendungsreiche Geschichte. Diesmal gilt es mehr als 500 interaktive Kopfnüsse zu knacken. Davon lassen sich 150 bereits während des Abenteuers freispielen.

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Die Story: Der Titelheld und seine beiden Begleiter Luke und Emmy erhalten einen geheimnisvollen Brief. Darin ist von einer „lebenden Mumie“ die Rede. Bei ihr soll es sich um die letzte Überlebende der Aslant-Kultur handeln. Das Rätsel um diese Kultur zu lösen, hat sich Professor Layton von Jugend an zur Aufgabe gemacht. Neben den eigentlichen Rätseln, durch deren Lösung die Handlung vorangetrieben wird, zeichnen sich die Professor-Layton-Titel auch durch ihre Mini-Spiele aus. Darüber hinaus erwartet Serien-Fans ein komplett neuer Spielmodus: In Krempeljagd können sie via StreetPass andere Spieler herausfordern. „Professor Layton und das Vermächtnis der Aslant“ ist am 8. November auf den Konsolen der DS-Familie erschienen und zudem im Onlineshop von Nintendo als Download erhältlich.