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Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain

Hui, was wurde da in den vergangenen Wochen spekuliert! Hatte Mastermind Hideo Kojima nun das Entwicklerstudio Konami verlassen, oder nicht? Immerhin wurde sein Name von allen Werbematerialien rund um das neue Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain gestrichen, obwohl die Serie doch so eng mit der Person des Japaners verbunden ist. Das Spiel wird am 1. September erscheinen. So viel steht fest. Und nach wenigen Tagen folgte dann auch das Dementi aller Beteiligten: Kojima sei auch weiterhin zu 100 Prozent in die Arbeit eingebunden; allerdings sagte er auch, dass es für ihn definitiv der letzte Teil sein werde; auch wenn die Marke möglicherweise weitergehe.

Wegbereiter des Stealth-Genres

Inhaltlich baut das Spiel auf dem Prolog auf, der im vergangenen Jahr unter den Namen Ground Zeroes veröffentlicht wurde. Er bot allerdings mit einer Spielzeit von knapp unter zwei Stunden nicht mehr als einen Appetithappen; zudem entstand der Titel, trotz seiner schmucken Grafik, noch auf den Konsolen der vergangenen Generation. Nun ist alles neu und vor allem in einer riesigen Open World-Umgebung mit realistischen Wetterbedingungen sowie Tag- und Nacht-Wechseln angesiedelt. Die Spieler können ihre Taktik der sich verändernden Umgebung anpassen, was zu einem intuitiven und nicht-linearen Spielerlebnis führen kann. Zugleich kehren eine Reihe von Besonderheiten in überarbeiteter Form zurück, darunter eine deutlich verbesserte Gegner KI, Online-Elemente, welche die Einzelspieler-Kampagne ergänzen, sowie eine komplett neue Version von Metal Gear Online, einem wettbewerbsorientierten Mehrspieler-Modus, der in dem Hauptspiel enthalten ist.

mgstpp_gc_08_webHideo Kojimas Titel war ein Wegbereiter des Stealth Action-Genres, wie wir es heute kennen. Die Schleich-Elemente der Serie wurden nun erweitert und innerhalb der weitläufigen Spielareale neu in Szene gesetzt. Zur Story: Big Boss, Protagonist der Serie, begibt sich nach dem Tod einiger Kameraden auf eine Reihe von Schlachtfeldern. Eine zentrale Figur im Spiel ist ein grausam entstellter Gegner namens Skull Face, während im Verlauf der weiteren Auseinandersetzungen auch neue Charaktere eingeführt werden; so etwa die stumme Kämpferin Quiet.

Pro Evolution Soccer 2015

„PES machte schon in der frühen Version einen richtigen guten Eindruck. Spielzüge gehen schnell und intuitiv von der Hand, das Tempo ist höher und die Rasensportler können endlich wieder spontan reagieren“, kommentiert MGames-Redakteur Tobias Kujawa in der aktuellen Ausgabe des Magazins. Wesentliche Aspekte des Spiels wurden in der neuesten Auflage der Fußball-Simulation Pro Evolution Soccer von Konami überarbeitet. Ein neues Schuss-System erlaubt eine Vielzahl uneingeschränkter Varianten mit einem Höchstmaß an Kontrolle über Richtung und Stärke.

Optimale Kontrolle für den Spieler

Die Torhüter begegnen den Angriffen noch differenzierter, indem sie intuitiv den Winkel zum Stürmer verkleinern, ihren Schwerpunkt verändern und auch sonst über eine Vielzahl von Möglichkeiten verfügen, um angemessen auf jede Situation zu reagieren. Auch die Optionen für Spieler, die einen finalen Pass spielen möchten, wurden erweitert. Möglich sind jetzt kurze, gefühlvolle Ablagen oder auch scharfe, halbhohe Weiterleitungen. Neue physikalische Routinen sorgen dafür, dass sich der Ball in jeder Situation realistisch verhält. So entstehen variantenreiche Spielsituationen, je nachdem, wie der User agiert. Dieses entscheidende, spielerische Element wurde im Hinblick auf optimale Kontrolle komplett überarbeitet. Für die Spieler ist es in Zweikämpfen entscheidend, sich gut zu positionieren. Zugleich wurde jedoch die Möglichkeit, in den offenen Raum zu dribbeln und so seinen Gegenspieler zu überwinden, enorm verbessert.

Pro Evolution Soccer 2015

Diese zentralen Features werden unterstützt von weiteren Elementen, wie der Full Pitch AI: Die Game Engine bietet nun eine KI, die den Spielverlauf konstant abbildet, so dass die Spieler auch dann laufen, Räume suchen und Gegner angehen, wenn sie nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind. Die Next-Gen Editionen von PES 2015 bieten zudem erstmals die vollständige Implementierung der Fox Engine. Bereits im vergangenen Jahr gab es in Pro Evolution Soccer ein Debüt der Engine in einer frühen Form. PES 2015 erscheint für Playstation 4, Xbox One und weitere Formate Ende des Jahres.

Metal Gear Solid: Ground Zeroes

Die Metal Gear-Reihe von Konami ist nicht gerade für ihren leichten Zugang bekannt. Mit der komplexen Hintergrundgeschichte, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hat, lassen sich dicke Buchdeckel füllen und wer angesichts des komplexen Handlungsfadens und der vielen Protagonisten den Überblick verliert, zieht schnell den Zorn der treuen Fanbase auf sich. Was bleibt ist sozusagen ein Appetithappen zum kommenden Metal Gear Solid V: The Phantom Pain. Das Stealth-Abenteuer Ground Zeroes führt Gameplay Elemente ein, die im vollen Umfang im fünften und dann vollständigen Teil realisiert werden sollen. Wer die komplette Story nachlesen will, kann dies innerhalb des Spiels auf elf kleingedruckten Seiten tun. Alle anderen geben sich damit zufrieden, dass Ground Zeroes in das Jahr 1975 springt und sich auf den bereits bekannten Big Boss, der im Rahmen einer Rettungs-Mission ein geheimes, kubanisches Gefangenenlager namens „Camp Omega“ infiltrieren muss, fokussiert.

Grafik ist absolut Next-Gen-tauglich

Das Spiel beginnt mit einer fulminanten, zehnminütigen, Introsequenz, die in einer langen Einstellung zwielichtige Soldaten und einen mysteriösen und im Gesicht vernarbten Anführer zeigt. Der Detailreichtum der Grafik wird von der Fachpresse als absolut „Next-Gen-tauglich“ bewertet und gibt sicherlich einen ersten Eindruck auf die Leistungsfähigkeit des Hauptspiels. Sobald sich der Spieler alleine hinter den feindlichen Linien befindet, bleibt es ihm persönlich überlassen, wie er beispielsweise Wachen überwindet, welche Route er wählt und welche Gefangenen er befreit. „Die offene Welt und die vielen Möglichkeiten laden die User ein, das Spiel immer wieder zu besuchen, um Geheimnisse zu erkunden“, heißt es in der Ankündigung des Herstellers.

Metal Gear Solid: Ground Zeroes

Fakt ist aber auch, dass die Kampagne nach etwas mehr als einer Stunde vorbei ist und die Interaktionsmöglichkeiten sich darauf beschränken, Inhaftierte zu befreien, den Standort zu wechseln, um neue Gefangene zu befreien oder einen Helikopter zu rufen. Der Kaufpreis von 30 Euro mutet da schon ein bisschen happig an. Zudem haben die Macher für die Vertonung des Stealth-Spektakels nicht mehr Stammsprecher David Hayter, sondern 24-Mime Kiefer Sutherland verpflichtet.